Die Mondkräfte Jahrtausendelang lebte der Mensch in Einklang mit der Natur, beobachtete nicht nur den Zustand der Dinge, sonden auch, welche Wechselwirkung zwischen dem jeweiligen Zustand und Zeitpunkt des Beobachtens bestand. Diese Kräfte, die einzelnen Planetenstunden, Tages-, Monats- und Jahreszeiten, der jeweilige Stand von Mond, Sonne und Sterne, machte er sich zu Eigen. Die geschärften Sinne, die Wahrnehmungsfähigkeit, Wachheit und exakte Beobachtungen der Natur, der Pflanzen- und Tierwelt, machte unsere Vorfahren zu wahren „Meistern des richtigen Zeitpunktes“. Dabei entdeckten Sie:
Somit erklärt sich auch schon das Grundprinzip des Mondwissen, der Kräfte des Mondes, die auf alles einwirken. Der Erfolg einer Absicht hängt entscheidend vom richtigen Zeitpunkt ab. Gegen Ende des 19. Jahrhundert geriet dieses alte Wissen fast über Nacht in Vergessenheit. Der Hauptgrund für den Verzicht auf dieses alte Wissen ist vermutlich, dass uns die moderne Technik und Medizin die „schnelleren, effektiveren“ Lösungen für die Probleme unseres Alltags versprochen hatte. Es gelang ihr in kürzester Zeit, uns die Illusion zu geben, dieses Versprechen auch einlösen zu können. Das alte Wissen, die Beobachtung und auch Beachtung der Naturrhythmen schien fast mit einem Schlag überflüssig ausradiert geworden zu sein. Nur in einzelnen Regionen, vor allem im ländlichen und bäuerlichen Bereich, überlebte dieses alte Wissen. Die Auswirkungen für die Missachtung der Rhythmen und Naturgesetze bekommen wir heute in der Natur zu spüren. Die Erträge sinken erheblich und Schädlinge haben sehr leichtes Spiel, weil der Boden schlichtweg ausgebeutet wird, ohne sich schützen und regenerieren zu können. Der Einsatz von Pestiziden hat sich vervielfacht, ohne nennenswerte Erfolge. Gesundheitswert und Qualität der Erntefrüchte sprechen eine deutliche Sprache. Die Fortschritte und der Chemie und der Pharmaindustrie verführten die Ärzte zu der Überzeugung, ungestraft die Wellenbewegung und Ganzheit des jeweiligen Lebens missachten zu können. Die schnelle Symptombeseitigung gilt schon als „Therapieerfolg“, die Erforschung der Ursache und Vorbeugung, die Bereitschaft und die Geduld zu einer langfristigen „Zusammenarbeit“ aller Beteiligten (sprich Therapeut und Patient) traten völlig in den Hintergrund. Wir alle verzichten einerseits auf dieses alte Wissen, weil wir die kurzfristige Bequemlichkeit zum höchsten Gut erheben, auf Kosten von Vernunft, Maß und Ziel. Heute glauben wir, alles einfach überholen zu können, ja selbst die Natur, überholen uns dabei aber nur selbst. In dem Höllentempo der heutigen Zeit hetzen wir herum und der einzige Moment an dem Leben stattfindet, geht dabei gänzlich unter. Der gegenwärtige Augenblick. |
|