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Das Vogelsberger Abfallkonzept »Das ganze Ding stinkt zum Himmel« | |
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Rückgrat des Konzepts des ZAV ist die Annahme, der Vogelsberg hätte ein gravierendes Problem mit Leuten, die illegal ihren Abfall entsorgen. Das neue Gebührenkonzept legt 20 Liter Restmüll pro Kopf und Woche als Berechnungsgrundlage für alle Vogelsberger zu Grunde. Mit dem neuen Abfallkonzept (gültig ab 01.01.2010) würde diesen Leuten die Grundlage entzogen, weil ja sowieso jede und jeder 20 Liter / Woche bezahlen muss, egal wie viel Müll in Wirklichkeit anfällt. Pro Grundstück bezahlt jetzt jeder eine Jahresgebühr von 83,35 € und pro Person 58,55 €. Die Größen der Tonnen ergeben sich aus der Anzahl der gemeldeten Personen auf dem jeweiligen Grundstück (wobei Firmen, Geschäfte, Selbständige, …. ebenfalls mitgerechnet werden). Die Tonnengröße geht bis zu 1100 l.
„Die anfallenden Mengen sind Weitestgehend zu vermindern“, „Weniger ist Mehr“!? Wie jetzt? Weniger in der Mülltonne, mehr Leerungen, bedeutet mehr Kosten! Ja, dann geht die Logik doch wahrlich auf! Da das ganze Konzept „wahrlich zum Himmel stinkt“ und „reine Abzocke ist“, haben sich die Vogelsberger Bürger als Müllrebellen zusammengeschlossen!
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